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Gebrauchtwagentest: Jaguar S-Type

© Dmitrijs Dmitrijevs - Fotolia.com

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Wer auf luxuriöse Sportwagen steht, aber nicht gerade Millionär ist, dem Stehen zur Erfüllung seines Wunsches nach einem eigenen Flitzer nicht wirklich viele Modelle zur Auswahl: Am ehesten eignet sich in so einem Fall ohnehin ein Gebrauchtwagen. Auch einen englischen Klassiker aus dem Hause Jaguar, den S-Type, gibt es als Gebrauchtwagen richtig preiswert – zumindest wenn man Augen und Ohren im Internet und Zeitungen offen hält.

Der S-Type lädt eher zum gemütlichen Fahren ein, liegt aber auch bei höheren Geschwindigkeiten stets sicher auf der Straße. Ohnehin gehört seit dem August 2000 ESP zur Serienausstattung. Im Innern des Cockpits kommt allerdings weniger exklusives Material zum Einsatz: Viel Plastik wurde verbaut, das Ganze ähnelt eher einem Ford als der traditionsreichen englischen Luxus-Schmiede. Auch der verbaute V6-Benziner mit 238 PS und 233 km/h Spitze stammt von der Ford-Tochter Lincoln. Dieser ist allerdings ziemlich robust, häufigstes Ärgernis stellt das Automatik-Getriebe dar: Die Steuerungshydraulik ist mehr als störungsanfällig, eine Reperatur fällt mit rund 800 Euro nicht gerade leicht ins Gewicht. Weitere häufige Probleme des Jaguar S-Types sind die Vorderachse, die durch Stabibuchsen und Traggelenke oft zu viel Spiel ausgesetzt ist, die Elektrik, etwa die Zentralverriegelung, Fensterheber und Klima-Anlage, und das schnelle Ansetzen von Rost: Zunächst setzt sich dieser am unteren Schwellerfalz und an den Türdichtleisten fest, auch die Endtöpfe im Spritzwasser-Berreich sind später oft betroffen.

Das alte Klischee, man bräuchte stets zwei Jaguars, einen zum Fahren und einen für die Werkstatt, hat also seine Berechtigung – vor allem beim Kauf eines Gebrauchtwagens. Wer sich trotzdem für den preiswerten Klassiker entscheidet, sollte sich einen Wagen ab dem Baujahr 2002 mit gepflegtem Scheckheft suchen – hier sind die Risiken für einen andauernden Werkstattbesuch so gering wie möglich.

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