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VW up! im Test

Rom, warmer Oktober-Tag und es stehen Testtage rund um den neuen VW up! an. Zunächst war man doch skeptisch, ein Dreitürer und die Vorgänger Fox und Lupo waren ein Flop. Darüber hinaus war sich die zuvor berichtende Presse nicht einig. Wird er ein Bestseller oder ist der up! ohne Diesel-Motor und magerer Serienausstattung nicht zeitgemäß?

Also Tür auf und einstiegen und schon die erste Überraschung. Das Auto ist von außen sehr kompakt, doch der Einstieg ist groß und somit komfortabel. Auf den ersten Blick hat man im Innen- sowie Kofferraum ausreichend Platz. Damit war nicht zu rechnen, denn bei vielen Kleinstwagen leidet man oft unter Platzangst. Fahrer bis gut 1,90 m haben Platz und können ohne Kopfeinziehen das Auto durch die Straßen Roms bewegen.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Sicherheit. Vorher fix über die Sicherheitsfeatures informiert und man weiß, man kann sich sicher fühlen. Auch bei zügiger Autobahnfahrt verhält sich der kleine VW ohne Schwimmen oder Klappern. Er meistert somit nicht nur die Stadt äußerst souverän. Platzangebot wurde gelobt, Sicherheit wurde gelobt und das dritte Lob geht an die Innenraumverarbeitung. Wählt man den VW up! mit Lederoptik, also ohne Plastikwüste, kann man sich durchaus wohlfühlen. Die Verarbeitung ist mit der optionalen Innenausstattung gut, VW eben.

Doch der kleine up! von Volkswagen ist keineswegs ein Auto, das man nur mit Lob überschütten kann. So liegen die Mankos auf der Hand. Es gibt keinen Diesel-Motor, also kann der up! in der Stadt zum Spritfresser werden. Des Weiteren ist die serienmäßige Innenausstattung zu erwähnen, hier warten Plastikarmaturen auf den Kunden, so wirkt der up! kalt und wenig attraktiv.

Eine Sache gibt es noch, die allerdings in unserem Test nicht zu sehen war. Der VW up! ist mit einer sehr mageren Serienausstattung unterwegs. So fehlen beispielsweise Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung oder der Deckel für das Handschuhfach. In der Vollausstattung kann man problemlos eine Kaufempfehlung abgeben. Denn mit City Notbremsfunktion, die sehr gut funktionierte und dem portablen Navigations- und Infotainmentsystem maps + more ist man im VW up! gut unterwegs.

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Gastbeitrag von: Tim K. 10.05.2012

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