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Mitsubishi fördert mit dem i-MiEV Ausbildungen in Elektromobilität

Bild: © Mitsubishi Motors - Der i-MiEV war 2010 das erste Elektroauto in Großserie

Bild: © Mitsubishi Motors – Der i-MiEV war 2010 das erste Elektroauto in Großserie

Die Abteilung „Vertriebsteuerung und Green Mobility“ bei Mitsubishi unterstützt angehende Kfz-Gesellen und -Meister in Wiesbaden. Die Rüsselsheimer überreichten qualifizierte Schulungsunterlagen und stellen für Praxisstunden das Elektroauto Mitsubishi i-MiEV1 als kostenlose Leihgabe zu Verfügung.

Für die Zukunft

Mitsubishi Motors Deutschland setzt auf die Kfz-Ausbildung im Bereich Elektromobilität. „Wir erleben einen technologischen Wandel, gerade im Automobilbereich“, erklärte Martin Pott, Geschäftsführer der Handwerkskammer (HWK). Nachwuchskräfte lassen sich im Bereich der künftigen Technologien am besten am Automobil fortbilden. Für Schulungszwecke leiht der japanische Autohersteller den Werkstätten des Berufs- und Bildungszentrums (BTZ) der HWK den Mitsubishi i-MiEV.

Zum Anfassen

Besser als theoretische Gedanken und staubige Skizzen auf dem Papier ist ein Modell zum Anfassen. Der vollständig strombetriebene Kleinstwagen i-MiEV soll den Kfz-Mechatronikern in der Innung Wiesbaden als Vorlage dienen. Seit Dezember 2010 ist der Viersitzer auf dem europäischen Automarkt erhältlich. Kostenpunkt: knapp 29 000 Euro. Der Elektromotor unter dem Kofferraum sorgt für eine Leistung von 67 PS / 47 kW. Damit beschleunigt das Gefährt von 0 auf 100 km/h in ca. 15,9 Sekunden. Strom liefert die am Boden des Fahrzeugs untergebrachte Lithium-Ionen-Traktionsbatterie, die das E-Car 150 Kilometer weit bringt. Aufgetankt wird einfach an der Steckdose. Ladedauer: ca. 6 Stunden.

Bild: © Mitsubishi Motors - Peter Siegert (Vertriebssteuerung Green Mobility bei Mitsubishi-Motors Deutschland) überreicht die ersten Schulungsunterlagen

Bild: © Mitsubishi Motors – Peter Siegert (Vertriebssteuerung Green Mobility bei Mitsubishi-Motors Deutschland) überreicht die ersten Schulungsunterlagen

Mit Lehrmaterial

Neben dem Schulungsfahrzeug kündigt Mitsubishi Lehrgänge zu Hochvolt-Systemen an – diese Technologie erhöht die Kapazität der Batterien. Das Lehrmittel zum i-MiEV hat die japanische Automarke bereits der HWK anvertraut. Über die Business-Plattform „Xing“ geht Mitsubishi einen Schritt weiter. Das Unternehmen möchte modernstes Know-how online an Ausbildungsstätten und eigne Handelspartner weitergeben. Ausgeschlossen von dem Wissen werden „Fremdfirmen“. Die Informationen stehen kostenlos den Mitgliedern der Xing-Gruppe „Elektromobilität & Bildung mit Mitsubishi Motors“ zur Verfügung. Wer der Gruppe beitritt, dem werden nach einer Moderatoren-Prüfung Forschungswissen und Infos über neue Modelle freigegeben.

Nach Wiesbaden

Für die Zukunft planen die in Rüsselsheim ansässigen Japaner das regionale Pilotprojekt in Hessen auf die gesamte Bundesrepublik auszuweiten. Weitere Aus- und Weiterbildungsstätten sollen mit E-Fahrzeugen bestückt werden.

Über den Author

Raimar Raimar lebt und arbeitet in Deutschlands Hauptstadt Berlin, seit Kurzem u. a. als Redakteur für auto-nachrichten.net, wo er sich vornehmlich mit dem Thema Green Mobility und Verkehrspolitik beschäftigt.

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