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Ratgeber: Auf Pedelecs und E-Bikes sicher unterwegs

Bild: © panthermedia.net / rozabel - E-Bikes und Pedelecs: Zunächst gewöhnungsbedürftig, dann neues Lebensgefühl

Bild: © panthermedia.net / rozabel – E-Bikes und Pedelecs: Zunächst gewöhnungsbedürftig, dann neues Lebensgefühl

Pedelecs und E-Bikes bieten viele Vorteile, aber auch ungewohnte Gefahren. Dennoch sind Pedelecs und Co. nicht zwangsläufig gefährlicher als herkömmliche Fahrräder ohne Unterstützung durch einen Motor. Klar sollte trotzdem sein, dass eine neue Form der Fortbewegung eben andere Gefahrensituationen mit sich bringt. Wer ein paar Hinweise beachtet und sich gut vorbereitet, ist mit seinem E-Bike aber mindestens genauso sicher unterwegs wie mit einem normalen Drahtesel.

Wer liest denn schon Bedienungsanleitungen?

Wenn es um die Sicherheit im Straßenverkehr geht, sollte man ein paar Minuten aufbringen und sich durch die Betriebsanleitung quälen. So lernt man in Ruhe alle Funktionen kennen und versteht, was sich wo einstellen oder steuern lässt. Doch die Theorie allein reicht natürlich nicht: Nur wer alle wichtigen Handgriffe trainiert hat, kann in der Praxis seine ganze Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen richten und in Gefahrensituationen intuitiv richtig reagieren. Wichtig: Den Blick weg vom Vorderrad hin zur Straße richten und immer das Verkehrsgeschehen im Blick behalten.

in Gefahrensituationen intuitiv richtig reagieren

Mit E-Bikes ständigen Rückenwind

Pedelecs machen es möglich. Was für jeden Biker verführerisch klingt, ist in der Praxis aber oftmals überraschend und ungewohnt. Sobald man in die Pedalen tritt, beginnt der Motor damit, die eigene Kraft zu verstärken. So entsteht ein Schubeffekt, an den sich der Fahrer erst gewöhnen muss. Am besten beginnt man mit der niedrigsten Motorunterstützung in einer verkehrsarmen Ecke.

Kurvenfahrten trainieren

Aber auch das langsame Fahren auf E-Bikes und Co. ist kein Kinderspiel. Hier muss die eigene Balance genauso gestärkt werden wie das Gefühl dafür, wann doch noch mal getreten werden muss. Auch solche Situationen lassen sich hervorragend in eher ruhigen Seitenstraßen trainieren. Ein Tipp: Aufstehen und den Körperschwerpunkt nach vorne ziehen, um das kippelnde Bike zu stabilisieren. Das gilt auch für enge Kurven, denn nur so lässt sich das Rad unter einem selbst zur Kurve hin neigen.

Vollbremsungen nur im Notfall

Eine Vollbremsung kann auf einem E-Bike ebenfalls ganz schnell im Straßengraben enden. Durch die ungewohnt hohe Durchschnittsgeschwindigkeit und das Mehrgewicht von Motor und Batterie ist man auf einem E-Bike einem hohen Momentum ausgesetzt. Um dem entgegenzuwirken, sollte man sich bei einer Vollbremsung hinter den Sattel lehnen und mit leicht ausgestreckten Armen und Beinen an Pedalen und Lenker festhalten. Gelenke nie ganz durchstrecken, um eine Pufferzone zu behalten.

Was für das Zweirad gilt…

Auch E-Bikes brauchen aufgepumpte Reifen und eine gut geölte Kette. Das Fahrrad-Werkzeug sollte also nicht beim Kauf des E-Bikes entsorgt werden, sondern kann immer noch wertvolle Dienste leisten. Vor der ersten Fahrt sollte das neue Bike auf Herz und Nieren gecheckt werden. Entweder erledigt dies die Fahrrad-Werkstatt sofort beim Kauf oder man nimmt Zuhause selbst die Bremsen, Reifen, Schaltung und das Licht unter die Lupe.

Reifendruck an Gewicht des E-Bikes anpassen

Besonders wichtig ist der richtige Reifendruck, denn sonst kann das Fahrrad beim Beschleunigen und Bremsen abrutschen oder in Kurven schnell den Kontakt zur Straße verlieren. Tendenziell brauchen Pedelecs mehr Luftdruck als herkömmliche Fahrräder, da das Bike mit Batterie und Motor ein höheres Gewicht mitbringt. Die genauen Zahlen finden sich in der Bedienungsanleitung oder im Internet.

[…] mehr Luftdruck als herkömmliche Fahrräder.

Einstellungen müssen stimmen

Analog zum „normalen“ Fahrrad ist auch beim E-Bike eine ergonomische Einstellung von Sitzposition und Bedienelementen äußerst wichtig. Zeige- und Mittelfinger sollten problemlos den Bremsgriff erreichen können, ohne den Rücken krümmen zu müssen. So wird die maximale Hebelwirkung erzielt. Wenn man trotz aller Vorbereitung und Vorsicht in eine brenzlige Situation gerät, besser aus dem Sattel aufstehen. Im Stehen erweitert man seinen Aktionsradius, kann das Geschehen besser überblicken und in großer Not schnell abspringen.

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