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Bio-Erdgas im Kommen – allerdings nicht so gewaltig, wie möglich

Bio-Erdgas senkt CO2-Emissionen deutlich

Bio-Erdgas senkt CO2-Emissionen deutlich

Der Geschäftsführer der erdgas mobil GmbH, Dr. Timm Kehler, freut sich wie ein Schneekönig: „Das ist ein toller Erfolg!“, sagt Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer der erdgas mobil GmbH. Grund der Freude sind die neuen Zahlen zum Thema Bio-Erdgas in Deutschland.

Bio-Erdgas als regenerative Alternative

Die Verbreitung an den aktuell in Deutschland aufgestellten Erdgas-Tankstellen, an denen Bio-Gas beigemischt wird stieg innerhalb der letzten sieben Monate um mehr las 70 Prozent. In konkreten Zahlen bedeutet dies Folgendes: Im gesamten Bundesgebiet stehen momentan 900 Erdgastankstellen, an 230 von ihnen kann Bio-Erdgas in beigemischter Form mitgetankt werden. Die Zahl derjenigen Tankstellen, an denen Fahrer von Erdgas-Autos sogar hundertprozentiges Bio-Erdgas tanken können, steht bei 76 Stück, Anfang diesen Jahres war dies noch weniger als die Hälfte, nämlich 35.

Wo bleibt die Förderung?

Allerdings könnte die Verbreitung solcher alternativen Energien in Fahrzeugen noch viel schneller von statten gehen, wenn sich Politik und Wirtschaft nur auf vernünftige Rahmenbedingungen einigen könnte. Das hieße insbesondere, dass Förderprogramme bis mindestens 2018 gesichert werden würden, am besten noch bis weit darüber hinaus. Zudem wäre eine Ausweitung solcher Programme durchaus sinnvoll, zumal das angepeilte Wachstum in der Branche der alternativen Antriebs-Forschung und die Verkaufszahlen stagnieren, um es höflich auszudrücken. Denn die Chancen auf eine deutliche Senkung der CO2-Emission sind groß. Sollte sich der regenerative Kraftstoff eines Tages soweit durchsetzen, dass er zu 100 Prozent genutzt wird, winkt eine CO2-Emission um bis zu 97 Prozent.

…das angepeilte Wachstum in der Branche der alternativen Antriebs-Forschung und die Verkaufszahlen stagnieren…

Vom Haushalt auf die Straße

Der Energieträger Erdgas ist schon heute aus den deutschen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Die komprimierte Form des Gases wird an den entsprechenden Tankstellen für den Auto-Antrieb verwendet. Das Netz dieser Tankstellen wird von den entsprechenden Anbietern kontinuierlich erweitert, wenn auch in einem nicht allzu großen Tempo. Dem Geldbeutel des „normalen“ Bürgers würde eine zukunftsnahe Umstellung auf Erdgas oder sogar Bio-Erdgas durchaus entgegenkommen, wie auch Dr. Timm Kehler betont. Denn die Erdölabhängigkeit werde zu immer höheren Preisen führen, wogegen die Kraftstoffalternative bereits ausgereift sei und den aktuellen Anforderungen an Mobilität und Verkehrsaufkommen gerecht werde.

Bilderrechte: © panthermdia/naseem adil

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