Rückblick: Seit 40 jahren Ford Granada

© Erika Walsh - Fotolia.com

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Vor 40 Jahren schrieb Ford Weltgeschichte. Damals führte das Unternehmen den neuen Ford Granada ein. Dieser sollte es schaffen Ford in den Olymp zu heben und alle anderen europäischen Premiummarken vom Thron zu stoßen. So waren vor allem Mercedes-Benz, BMW und Jaguar für den Ford die Gejagten.

Jedoch ging der Plan nicht ganz auf. So wurde das Auto kaum von den Reichen gekauft und fand somit auch keinen Einzug vor pompöse Villen und riesige Vorgärten. Das erstaunlichste ist jedoch, dass dieser Granada trotzdem bis heute im Gedächtnis geblieben ist und einen Meilenstein in der Automobilindustrie gesetzt hat. Der vermeintliche Fehler Fords war es nämlich, den Granada mit so viel Luxus wie möglich auszustatten, ihn aber gleichzeitig so günstig wie möglich zu halten. Dies dürfte die Reichen damals abgeschreckt haben, war jedoch für Familien ein wahrer Segen. So wurde der Granada bis 1985 insgesamt 1,6 Millionen mal verkauft. So stellte er nämlich das größte damals auf dem Markt befindliche Familienauto dar und wurde somit der Vorreiter des heute etablierten Kombis.

Auch in Korea feierte der Granada einen riesigen Erfolg. So wurde er dort ab 1978 von Hyundai als Repräsentationslimousine unter Lizenz gefertigt und eroberte somit auch den koreanischen Markt.

Und einen weiteren Rekord kann der Granada verbuchen. So besaß er sechs Zylinder und stellte mit seiner riesigen oben bereits genannten Verkaufszahl ein unglaubliches Phänomen dar – nie wurde ein Sechszylinder so häufig in Europa verkauft.

1985 kam sein Nachfolger der „Scorpio“, welcher jedoch nicht ansatzweise an die Erfolge seines Vorgängers anknüpfen konnte und dafür den Granada umso mehr als ein absolutes Ausnahmemodell erscheinen lässt.


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