Ablenkung durch Multimedia


Autos werden heute mehr und mehr zu fahrenden Multi-Media-Centern ausgebaut, doch mehr Bedienungsmöglichkeiten heißt auch mehr Möglichkeiten beim Fahren abgelenkt zu sein. Deshalb wollten der Auto Club Europa (ACE) und sein österreichischer Partnerclub ARBÖ wissen, ob das ausufernde Infotainment-Angebot im Auto überhaupt noch vertretbar ist oder eher Unfallgefahren heraufbeschwört.

Es wurde eine klinische Untersuchung mit Hilfe des Christian-Doppler-Labor der Universität Salzburg durchgeführt dessen Ziel es war die Schnittstelle Mensch-Maschine (englisch: Human-Machine-Interface, kurz: HMI) im modernen Pkw zu untersuchen.

Früher gab es nur ein Radio mit drei bis fünf Stationstasten und mit Drehen am rechten Frequenzknopf wurde der Sender eingestellt. Heute muss man sich schonmal durch dicke Anleitungen wälzen um Audio zu genießen denn Radio und CD-/DVD-Wechsler werden nicht mehr am Gerät selbst bedient, sondern über einen zentralen Drehschalter in der Mittelkonsole und ein großes Zentraldisplay im Armaturenbrett.

Doch selbst mit Sender- oder CD-Auswahl ist es längst noch nicht getan. Externe Geräte wie MP3- Player, USB-Sticks oder ganz einfach das Handy bzw. Smartphone sollen anschließbar sein und vor allem zu bedienen. Auch das Bedienen eines Navigationsgeräts erfordert Konzentration und lenkt somit ab: Zieleingabe über Adresse oder Sonderziele, Auswahl der Routenführung – schnellste oder kürzeste Strecke, mit oder ohne dynamische Routenführung, alles Zeit in der man nicht auf die Straße schaut und somit sehr gefährlich. Deshalb sollte man wenn überhaupt all diese Dinge vor dem Losfahren einstellen um sich und andere beim Fahren nicht in Gefahr zu bringen.

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