Apps fürs Auto

Apps fürs Auto

© Ben Chams - Fotolia.com
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Die virtuelle Welt macht nun auch vor dem öffentlichen Verkehr und selbst vor bislang einsamen Landstraßen nicht mehr halt. Während Navigationsgeräte schon seit Langem Google Maps benutzen, will nun auch Facebook in Form einer App in den komfortablen Innenraum der Mercedes B-Klasse Einzug nehmen.

Auch Audi-Chef Stadler gab bereits auf einer Elektronikmesse im Januar bekannt, wie er sich ein entsprechend programmierbares Instrument für den Fahrer vorstellt, das unter anderem Verkehrsinformationen über UMTS und LTE liefern soll. Die digitale Zukunft im Auto entwickelt sich immer weiter. So wird Google Earth bereits von BMW genutzt, während auch Toyota sich im neuen Yaris eines Programmes der Google-Welt bedienen will.

Die Informatiker von Mercedes Benz ziehen nun nach und planen an möglichen Zusammenschlüssen mit Internet-Giganten von Apple über Google, bis hin zu Facebook. Unter dem Motto „Always On“ will der Hersteller eine Auswahl davon in seine Automodelle integrieren. So soll sich in Zukunft auch das soziale Netzwerk auf dem Display aufrufen lassen, damit nicht nur das Navigationssystem, sondern auch Freunde über den derzeitigen Standort ganz automatisch, bestens informiert bleiben.

Es zeichnet sich ein klarer Trend ab, der Automobil und Smartphone als Produkt miteinander verbindet. Auch soll Fahrern damit in Zukunft ermöglicht werden, bestimmte Informationen durch den Austausch zwischen Bordsystemen und Smartphone zu erhalten. So könnte von zu Hause aus über den eigenen PC beispielsweise der Spritstand überprüft oder Service-Termine abgefragt werden.

Auch innerhalb der Fahrzeugelektronik will man einige Verbesserungen vornehmen und die Transportkapazitäten, zumindest in den Luxus-Klassen, um ein Vielfaches erweitern. Dazu gehört auch die „Kommunikation“ mit dem Bordsystem durch Sprache, Gesten und besseren Gebrauch des Touchscreens.

Was die Kundschaft zu der virtuellen Welt auf dem Beifahrer sitzt sagt, bleibt noch abzuwarten. Man hofft darauf, auch die Zielgruppe im reiferen Alter, fern ab der Internet-Generation, überzeugen zu können.


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