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Carsharing als Modell der Zukunft

panthermedia.net/Paul Vasarhelyi

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Das Geschäft rund um die neuen Autoverleihsysteme nimmt mittlerweile immer größere Dimensionen an und wird von autolosen Fahrern immer besser angenommen. Die Autohersteller kämpfen nun bereits mit den etablierten Anbietern um die besten Stellplätze.

Der neueste Trend in der Branche zeigt sich also im unternehmensinternen Carsharing. Während die Geschäftsidee noch vor einiger Zeit als kleine Nische belächelt wurde, sind mittlerweile große Hersteller wie BMW, Daimler und Volkswagen nicht zu geringen Teilen in den Markt mit eingestiegen. Die bereits etablierten Anbieter wie Cambio Carsharing, Stadtmobil und Deutsche Bahn werden dadurch erheblich herausgefordert. Nicht nur um die besten Stellplätze der Stadt, auch um die besten Varianten des Verleihs und das bedeutungsschwere Image der Branche geht es hierbei.

Bereits mehr als 100 etablierte Carsharing-Anbieter in den Großstädten des Landes, an mehr als 300 Orten, stehen derzeit mit 5 000 Fahrzeugen etwa 190 000 registrierten Nutzern zur Verfügung. Kaum ein Monat vergeht dabei, ohne dass nicht ein weiterer Autokonzern versucht ist, diese Angebotslandschaft aufzumischen.
Etablierte Anbieter wie Cambio, Stattauto oder Stadtmobil beobachten die neuen Modelle genau. Die Autokonzerne setzen sich mit satten Marketingbudgets so bequem in ein gemachtes Nest, wobei es solche unabhängigen Gesellschaften waren, zum Teil auch als Verein organisiert, die die Idee des Carsharings erst bekannt gemacht haben. Doch vielmehr sorgt man sich auf dieser Seite um Subventionen durch die Kommunen. Der Anbieter car2go beispielsweise verteilt seine Autos über das gesamte Stadtgebiet und ist nicht auf feste Stellplätze angewiesen. Der Wagen kann über das iPhone gefunden und nach Gebrauch auf jedem beliebigen Parkplatz wieder abgestellt werden. Mit den Städten hat Daimler dafür Generalverträge abgeschlossen. Für 2013, wenn car2go Elektro-Smarts in das Angebot mit aufnimmt, erhofft man sich hierfür günstigere Parkgebühren.

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