Das A-Class Concept


Die neue A-Klasse zeigt sich im Concept A-Class. Was sich mit dem Anglizismus geändert hat, zeigt sich vor allem im neuen Design. Nicht mehr bieder und hochgebaut, sondern dynamisch und flott zeigt sich der Kleine von Mercedes-Benz. Nur zwei Modellgenerationen hat es gedauert, um sich von der revolutionären Raumökonomie der A-Klasse zu verabschieden. Der hohe Kompaktwagen war vor allem beliebt bei Senioren, denen durch den hohen Kutschbock die jugendlichen Verrenkungen erspart blieben. Joachim Schmidt, der Mercedes-Vertriebsvorstand sagte, dass er stolz auf die älteren Kunden wäre, die sich für den Stern entschieden. Nun werden diese allerdings mit der neuen B-Klasse vertröstet, denn die neue A-Klasse wird neu positioniert. Der dynamische Kompaktwagen zielt nun auf den jungen Käufer. Gute Raumökonomie ist damit passé, stattdessen steigert sich die Fahrdynamik der A-Klasse um Längen.

Mehr Sportlichkeit zeigt sich auch in der Optik. Die flachere Silhouette kommt mit viel weniger Scheibenfläche aus. Die Motorhaube hat sich stark verlängert. Zudem zeigt sich ein Wellendesign auf den Flanken des kleinen Mercedes, das an die geschwungenen Kanten des neusten 1er erinnert.

Passend zum kraftvollen Design stattet Mercedes den Wagen mit einer neuen leistungsstarken Motorgeneration aus. Mit 210 PS läuft die A-Klasse mit einem 2,0-Liter Direkteinspritzer vom Band. Angepasst an die junge Zielgruppe ist ein Smartphone mit in das Bedienkonzept integriert.

Die hohe passive Sicherheit der alten A-Klasse wird nun durch aktive Systeme geleistet. Von den größeren Klassen bekommt der kleine Bruder die radargestützte Kollisionswarnung. Auch der adaptive Bremsassistent mindert die Gefahr eines Auffahrunfalls. Weitere Assistenzsysteme warnen den Fahrer, wenn er unaufmerksam wird. Wie sicher der Wagen damit wird, kann auf der Automesse in Shanghai probiert werden. Dort wird der Mercedes erstmalig vorgestellt.


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