Das europäische Peugeot-Treffen


Im schönen italienischen Ort Salsomaggiore in Italien wird jedes Jahr die Miss Italia gekürt, eine schöne Sache. Diese Woche ging es allerdings dort eher um französische Autos, denn dort fand das europäische Peugeot-Treffen statt.

Zu diesem Treffen gibt es jedes Jahr die 1700 Kilometer lange zum Ort des Treffens, die „Raduno Internazionale de L’Aventure Peugeot“ (RIAP) auf der alle Peugeot-Freunde mit ihren neuen und alten Wagen gemeinsam den Weg antreten. Das älteste Modell in dieser Runde ist ein 172R von 1927, mit dem Beinamen Torpedo-Cabrio. Dieses muss sich mit 12 PS begnügen also ist mit diesem Modell nicht gerade ein sportlicher Fahrstil gefragt.

Das ist allerdings zum Vorteil der Schaulustigen, die in Frankreich vergnügt die vorbeifahrenden Oldtimer begutachten können- Auch während des Tages an der Route entlang geht es weniger um Sehenswürdigkeiten oder Die schönen durchfahrenen italienischen Städte sondern eigentlich nur um die Autos und die besonders individuellen Sondermodelle aus den vergangenen Jahrzehnten. Dabei fällt zunehmend auf: die schönsten Modelle aus allen Jahrzehnten waren stets Fremddesignern geschuldet, die für Peugeot arbeiteten, so targen zum Beispiel die Modelle 404, 504, 406 oder 205 Cabriolet neben dem Löwen von Peugeot auch das Signet der italienischen Karosserieschneiderei Pininfarina.

Das schöne an den Peugeot-Oldtimern ist das sie im Gegensatz zu vielen anderen Marken nicht nur robust und weit verbreitet sind sondern auch vergleichsweise billig. Das liegt auch daran dass Peugeot schon immer ein Massenhersteller war. Michael Kreuz, der das Vorkriegsregister von der Peugeot-Familie Deutschland betreut, besitzt selbst eine in den Taxifarben von Paris lackierte 402-Limousine. Das Auto ist fast 75 Jahre alt und circa 30.000 Euro wert. Besitzer Kreuz sagt allerdings auch: „Wäre ein Stern dran, wäre so ein Auto wohl dreimal so viel Wert.“


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