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Das Papa-Mobil geht mit der Zeit

Auch der Papst soll nun den Trends und Anforderungen der Zeit nachgehen. So wird er sich demnächst in seinem Papamobil, das den Papst nun seit 30 Jahren begleitet, vollkommen ökologisch korrekt mit Elektroantrieb fortbewegen.

Erstmals mit Hybridantrieb zeigt sich Benedikt XVI. bei seinem anstehenden Deutschlandbesuch. Noch ist das neue Fahrzeug scheinbar strengstens vertraulich. Basis bildet das neue SUV-Modell ML, das, laut eines Berichtes der „Wirtschaftswoche“, Mercedes zur Entwicklung dient.

Schon früher bauten andere Hersteller Papamobile, um dem Papst bei seinen Staatsbesuchen einen Wagen zur Verfügung zu stellen. Zu den populärsten untern den weltweit rund 60 Modellen, zählen diejenigen, die den Range Rover oder den VW Amarok zur Grundlage hatten. Auch mit Ferrari oder Cadillac Ville fuhr der Papst schon ein, stets mit gleichem Kennzeichen. SCV lautet die Buchstabenfoge mit der Bedeutung „Status Civitas Vaticanae“ (Vatikanstaat) mit der Ziffer 1 für das Staatsoberhaupt hinten dran.

Doch nicht nur die klassischen Glaskastenmodelle fuhren den Papst bereits von A nach B, sondern für Audienzen auf dem Petersplatz oder Fahrten in der Vatikanstadt, auch schon mal ein Fiat Campignola oder ein Lancia Thesis Jublileo, den auch Johannes Paul II. schon nutzte. Der pflegte stets die Nähe zu seinen gläubigen Anhängern zu suchen, sah sich aber in einer offenen Cabrio zu gefährdet und in einer gepanzerten Limousine zu versteckt.

So bildete der Geländewagen Mercedes G damals die Grundlage des ersten Papamobils und wurde als Standard bei Auftritten in der Öffentlichkeit nach dem Anschlag in 1981 genutzt. Ein spezielles Getriebe für eine konstante Fahrt bei sehr niedrigem Tempo und ein erhöhter Sitz, umgeben von einer Panzerglaskugel, hinter dem Fahrersitz, wurden dazu eingesetzt und ein Lack in Perlmutt sollte für die eindrucksvolle Erscheinung sorgen. Nach langen Jahren wurde dann die G-Klasse durch die M-Klasse ersetzt.

Heute sollen mit reinem Elektroantrieb die ca. 30 Kilometer von dem gepanzerten Allrader zurückgelegt werden. Um im Falle eines Anschlags fluchtfähig zu sein, verlässt man sich jedoch nicht allein auf den Elektroantrieb und kann bei Bedarf auf einen Verbrennungsmotor zurückgreifen.

Somit zeigt sich das erste Papa-Mobil mit ökologischem Antrieb.

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