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„Das weiße Gold“: Ein Bugatti aus Porzellan

Möchte man als Superreicher unter den Superreichen, den obersten Zehntausend am Ende der Lohnskala, noch einmal zusätzlich auffallen, dann ist der neue Edel-Sportwagen aus dem Hause Bugatti wohl uneingeschränkt zu empfehlen. Gemeinsam mit der Porzellan-Manufaktur KPM hat die Edelmarke, die sich unter dem Dach des Volkswagen-Konzerns befindet, in aufwändiger Detailarbeit einen Bugatti aus Porzellan entwickelt, der selbstverständlich den potentiellen Käufer dieser Einzelstücke auch entsprechend dafür zur Kasse bittet.

Die Kombination von Autohersteller und Porzellanmanufaktur scheint auf den ersten Blick schon ein etwas merkwürdiger Zusammenschluss zu sein, doch im Fall von Bugatti und KPM fand da in gewisser Weise zusammen, was zusammen gehört. Am Donnerstag wurde also feierlich der Bugatti „L’Or Blanc“ (Das weiße Gold) präsentiert. Ein Bugatti, der an diverser Stellen über feinste Porzellanapplikationen angereichert ist.

Auf den ersten Blick sind aber zunächst im weißen und dunkelblauen Lack die sehr aufdringlichen Linien der Karosserie auffällig, die durch den Reflexions- und Strömungsverlauf die eigentliche Form nachempfinden sollen. Ein bisschen mutet das an wie schwarz-weiße Spiralen aus den siebziger Jahren, die damals Jugendlichen zur Bewusstseinserweiterung dienen sollten. Auf den zweiten Blick entdeckt man dann aber auch die genannten Porzellanteile.

So ist der Tankdeckel des L’Or Blanc aus Porzellan und ist von einem auf den Hinterbeinen stehenden Elefanten, dem Markenzeichen von Bugatti, geziert. Dieser Sportwagen soll in den Augen des Autobauers aus dem elsässischen Molsheim und der Porzellanmanufaktur aus Berlin „Handwerkskunst zelebrieren.“ Folglich verwundert es kaum, dass auch die Radkappen aus Porzellan hergestellt sind. – Über den praktischen Wert darf da an dieser Stelle schon gezweifelt werden.

Der stehende Elefant zieht sich wie ein Leitmotiv durch das Auto, dessen Inneres so edel ist, dass sogar bei der Präsentation das Auto nur mit Überschuhen und bedecktem Sitz betreten werden darf. Natürlich sind auch im Inneren weitere Porzellan-Applikationen eingebaut, die aus einem Stück gefertigt worden.

Das Basis Modell des L’Or Blanc, der Veyron 16.4 soll insgesamt rund einhundertfünfzigmal für knapp 1,4 Millionen Euro Verkaufspreis produziert werden. Der L’Or Blanc, der nur einzeln hergestellt wird, ist laut Bugattis Pressesprecherin Wilms für knapp 1,65 Millionen „so gut wie verkauft.“

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