Dreifaches Jubiläum für Citroën


Auf der Technica in Essen, die alljährlich stattfindet feiert Citroen gleich drei Highlights dieses Mal. Denn die Franzosen feiern 40 Jahre Citroen SM, Citroen GS Wankel-M35. Außerdem wurde sogar extra zu Feier des Jahres ein Staatsgast eingeladen, der in der Halle 4 freizügig die Besucher begrüßt. Denn der Elysée-Palast stellt einen der beiden Citroen SM „Presidentielle“ zur Verfügung. Sie wird schon seit fast 40 Jahren bei Empfängen und hochrangigen Gästen eingesetzt und ist die Staatskarosse überhaupt. Sie ist 5,60 Meter lang und hat einen V6 Motor von Maserati unter der Haube.

Der SM ist auch der Star der ganzen Show, denn man sagt immer, dass er von Sadisten gebaut wurde und von Masochisten gefahren wird. Ob das stimmt wage ich zu bezweifeln, aber einen bleibenden Eindruck hinterlässt der avantgardistisch gezeichnete sportliche Coupé allemal. Er ist eine Ikone unter den Automobil Liebhabern und war nicht umsonst eine Sensation auf dem Genfer Autosalon 1970.

Der Citroen GS wurde ein halbes Jahr später präsentiert und ist eine stattliche Mittelklasse Limousine und beeindruckt optisch durch ihre aerodynamisch günstig gestylte Form. Es wurde sogar ein Jahr später zum Auto des Jahre gewählt und ist bis heute nach der Ente und seinem Nachfolger dem GSA das bestverkaufte Fahrzeug von Citroen.

Das dritte Highlight auf der Technica ist der Prototyp M35. Damals gehörte der Hersteller Citroen zu den ersten Lizenznehmern der neuen Antriebstechnik und prophezeite der Kreiskolben-Technologie eine große Zukunft und gründeten sogar extra für die Herstellung der Wankelmotoren eine eigene Tochtergesellschaft. Es wurden bis heute leider nur 267 Stück des schicken Flitzers produziert.


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