E10, ein Supergau? -Kolumne-

E10, ein Supergau? -Kolumne-

E10, Quelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Mineralölkonzerne lachen sich ins Fäustchen, wir Verbraucher stehen ratlos an der Tankstelle und die Politiker schauen verwirrt in die Runde. Die Einführung des neuen Sprit mit 10 Prozent Ethanol wird zum Supergau. Weniger Abhängigkeit vom Öl und eine bessere Abgasbilanz, das versprechen sich die Politiker von dem neuen Sprit. Durchaus eine gute Idee, ich fahre auch lieber mit einem guten Gewissen Auto, wenn ich es schon nicht lassen kann. Das, was bei diesem Plan aber rausgekommen ist, darüber können sich wirklich nur die Benzinkonzerne freuen, ich jedenfalls habe dabei keinen Spass. Mir sagt niemand, ob mein Auto den Biosprit verträgt, viel eher wird Angst geschürt. Würde mit der Tankwart eine vernünftige Auskunft geben können oder mir der Hersteller meines Fahrzeugs versichern, dass nicht kaputt gehen kann, dann würde ich nur liebend gerne das billigeren E10 tanken und auf das teure Super verzichten. Mein Geld kann ich auch anders verschleudern, dazu brauche ich nicht unbedingt einen Literpreis, der aktuell bei 1,60 Euro liegt.

Momentan freue ich mich über den Frühling. Jetzt kann ich wieder Fahrrad fahren und an den armen, genervten Menschen die ratlos an den Tankstellen stehen einfach vorbeiradeln..


2 Antworten zu “E10, ein Supergau? -Kolumne-”

  1. Das ist wirkliche toll was den Leuten derzeit untergejubelt wird. Die Quittung haben Sie ja jetzt bekommen und die Konzerne bleiben auf den so schön angepriesenen E10 sitzen.

  2. Ich würde am liebsten auch gleich auf das Fahrrad umsteigen. Leider ist mein Arbeitsweg ziemlich weit und da ich auch noch etwas außerhalb wohne, kann ich auf mein Auto einfach nicht verzichten. Trotzdem, ich finde die ganze Sache so auch nicht ok. Ich werde vorerst auf jeden Fall ganz normal weiter Benzin tanken wie bisher, bevor die ganze Diskussion um E10 und E20 überhaupt losgetreten wurde. LG Sarah

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