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Mazda3 im Test

 Kzenon - Fotolia.com

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Wie es scheint, ist die Zeit der guten, aber weitgehend emotionsbefreiten Japaner vorbei. Nun will sich Mazda konsequent in den Fokus der emotionalen Kundschaft schieben und setzt bei der neuen Designsprache Kodo auf wellenförmige und ineinander übergehende Linien, mandelförmig-spitz zulaufende Leuchten an Front und Heck sowie auf einen charakteristischen, fünfeckigen Kühllufteinlass in Trapezform. Auf diese Weise haben die Japaner eine optische Dynamik erzeugt, die sie nun mit dem neuen Mazda3 weitergedacht haben.

Rund zweieinhalb Jahre nach der ersten Präsentation des Bestellers Mazda 3  haben die Japaner nun zum Facelift-Rundumschlag ausgeholt. In optischer Hinsicht hat der Dreier neue Stoßfänger mit vertikaler angeordneten Wabenelementen an den Außenseiten und einen etwas schmaler gehaltenen Hauptlufteinlass bekommen. Außerdem hat man ihm frische Raddesigns und den neuen Farbton Aurorabronze verpasst. Unter dem Blech aber hat sich viel mehr verändert: der Unterboden wurde nun mit neuen Querverstrebungen und zusätzlichen Verkleidungsteilen optimiert. Zudem wurde das Fahrwerk erneut überarbeitet und dem europäischen Geschmack angepasst.

Optisch und technisch hat der Mazda 3 also deutliche Änderungen erfahren. Die Dämpfer zum Beispiel sprechen gerade auf unebener Fahrbahn merklich sanfter an, die überarbeitete Servolenkung liefert dem Fahrer mehr Rückmeldung von der Straße.

Beim Kauf hat der Kunde die Qual der Wahl: zur Verfügung stehen ein Viertürer, ein Fünfttürer und ein Kombi.

Bei einer Testfahrt mit dem neuen Viertürer wird man feststellen, dass der Hersteller für deutlich mehr Komfort gesorgt hat. Auch außerhalb der Stadt ist man beim 1,6-Liter Benziner mit seinen 105 PS gut bedient. Gegen 720 Euro kann man auch das neue Naiv erwerben. Auch wenn der Kompaktwagen kein Sportler ist sorgen die bereits angesprochenen Dämpfer und Servolenkung für eine entspannte Fahrt.

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