Umstrukturierungen bei Opel

Wagner Christian - Fotolia.com

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Opel ist ein deutsches Traditionsunternehmen. Eigentlich kennt fast jeder deutscher Autofahrer das Unternehmen aus Rüsselsheim. Schon vor ein paar Jahren stand das Unternehmen vor der Pleite, viele Stellen mussten gestrichen werden. Der Mutterkonzern General Motors wollte sich im Zuge der Finanz- und Weltwirtschaftskrise von Opel trennen, weil GM selbst mit roten Zahlen zu kämpfen hatte. Eine Pleite blieb damals aus, weil GM sich dennoch dazu verpflichtete, weiterhin bei Opel an Board zu bleiben.

Nun plant der Autohersteller sein Entwickungszentrum in Rüsselsheim zu verkleinern. Eine gute Nachricht vorweg: Betriebsinterne Kündigungen soll es nicht geben. Ein Sprecher des deutschen Traditionsunternehmen gab diese Entscheidung am vergangenen Montag bekannt. In dem Forschungszentrum von Opel, in dem es zu einem Stellenabbau kommen soll, sind derzeit 6.500 Mitarbeiter beschäftigt. General Motors gab zudem vor einiger Zeit bekannt, dass es bei Opel bis 2014 keine Stellen gekündigt werden soll, die aufgrund der betriebswirtschaftlichen Lage des Unternehmens geschehen. Der Stellenabbau im Forschungszentrum soll durch Altersteilzeit, Abfindungen und Versetzungen in die Ingeneursabteilung von der Produktion realisiert werden.

Außerdem dementierte der besagte Sprecher Zeitungsberichte, dass Opel Projekte damit stoppen wollen. Demnach gab oder gibt es keine großen Projekte die gestoppt werden können, weil es sie schlichtweg nicht gibt. Opel gab allerdings bekannt, dass es gewisse Umstrukturierungen geben soll, weil sich nun wieder vermehrt auf die Ingeneursaufgaben und nicht auf Koordinationsaufgaben konzentriert werden soll. In der Produktentwicklung werden dazu in einer Art Baukastensystem verschiedene Teile über mehrere Baureihen genutzt werden. Damit erhofft sich Opel eine Steigerung seiner Effizienz im Bereich seiner Produktentwicklung.Zeitungsberichten zufolge arbeiten rund 1420 Vollzeitbeschäftigte im Forschungszentrum, allerdings dementierte der Opel-Sprecher auch diese Behauptung als „zu hoch gegriffen“.


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