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Erst überholen, dann besinnen – Autobahnkirchen

© Gina Sanders - Fotolia.com

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Wer lange auf der Fernstraße unterwegs ist, freut sich sicherlich, wenn er Rast machen und zur Ruhe kommen kann. 39 Autobahnkirchen und -Kapellen in Deutschland machen besinnliche Pausen vom Stress am Steuer möglich. Die Kirche nennt solche Orte Rasthöfe für die Seele oder Orte, an denen Fahrer und seine Weggefährten frische Lebenskraft tanken können.

Solche kleine Gotteshäuser am Wegesrand sind nicht nur bei Gläubigen oder Kirchgängern beliebt. Auch Menschen, die im Alltag eine Kirche kaum oder eher selten aufsuchen, freuen sich über die Gelegenheit, Halt zu machen und eine Kerze anzuzünden oder eine kurze Andacht zu halten. Viele Reisende verbinden den Besuch in der Kapelle gleich mit etwas Bewegung an der frischen Luft, mit einem entspannten Gespräch mit Mitfahrern oder Reisenden, denen man vor Ort begegnet, sowie einer gesunden Stärkung. Danach kann man sich erholt wieder hinters Steuer setzen und die Reise fortsetzen. 

Die meisten Autobahnkirchen sind nicht weiter als 1000 Meter von der jeweiligen Autobahnabfahrt entfernt und haben länger als andere Kirchen geöffnet. Manche von ihnen haben sogar rund um die Uhr geöffnet. Außerdem gehören moderne Sanitäranlagen sowie – in den aller meisten Fällen – genügend Parkplätze dazu.

Die kleinen Gotteshäuser an den Fernstraßen haben eine lange Geschichte. Nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz begann sie bereits im Jahr 1958 mit der Einweihung der Autobahnkappelle „Maria, Schutz der Reisenden“ an der A 8 in der Nähe von Augsburg. Heute sind acht der Kirchen katholisch getragen, elf evangelisch. Die restlichen der insgesamt 39 „Rastplätze der Seele“ in Deutschland werden in ökumenischer Arbeit betrieben. Doch bei der Einkehr in die Autobahnkapelle muss die Konfession der Besucher keine große Rolle spielen, wenn es ihnen darum geht, abzuschalten, zu sich selbst zu finden oder ein wichtiges Anliegen vor Gott zu bringen.

Auch wenn man nicht an Gott oder den Schutz durch Heilige glaubt, eine Einkehr in einem Gotteshaus am Wegesrand kann viel für die Sicherheit auf der Straße beitragen. Denn im Vergleich zur Pause an der Raststätte, wo es meistens viel Trubel gibt, kann eine solche Einkehr in eine ruhige Autobahnkapelle häufig besser für die Konzentration am Steuer und somit für die Sicherheit vieler Reisender sein.

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