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Schadstoffe in Kindersitzen entdeckt

 

© Photoinjection - Fotolia.com

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ADAC und Stiftung Warentest zeigt sich schockiert über die Schadstoffbelastung von Kindersitzen. Insgesamt wurden acht verschiedene Kindersitze untersucht, von denen einige eine ‚Rote Karte‘ erhielten, weil sie für die Kinder unzumutbar sind.

Sieger im Test war der Besafe iZi Go. Er erhielt die Gesamtnote (1,8). Der Kindersitz ist für Kinder ab 13 Kilogram Körpergewicht geeignet. Das entspricht einem Durchschnittsalter von ca. eineinhalb Jahren. Neben dem Besafe IzI Go erhielten auch der Cybex Solution X-Fix die Note (1,9), der Jané Transporte eine (2,0), der Chicco Autofix Fast+Isofixbasis eine (2,2) und der Cybex Pallas Fix ebenfalls eine (2,2).

Zwei der getesteten Kindersitze fielen im Test komplett durch. Sie erhielten die Note (5). Betroffen war das Modell Bébé Comfort Fero / Maxi Cosi Fero und der Bébé Comfort/Maxi Cosi FeroFix. Beim ersteren Modell fand man beim Seitenaufprall eine erhöhte Belastung am Kinder-Dummy und beim letzteren kam noch eine hohe Schadstoffkonzentration hinzu. Insbesondere wurden hier Phtalate vorgefunden, die besonders gefährlich sind. Phtalate sind bekannt unter dem Namen ‚Weichmacher‘. Sie werden eingebaut, damit Kunststoffe nicht brechen, sind jedoch hochgradig gesundheitsgefährdend. Zudem wurden in den besagten Maxi-Cosis Spuren von Flammschutzmittel, sowie Organozinn und Formaldehyd gefunden.

Trotzdem ist ein Kindersitz für das Kind sehr wichtig. Um seine Kinder sicher von A nach B zu transportieren sollte man immer darauf achten, dass das Kind in einem Kindersitz Platz einnimmt. Man sollte sich vor dem Kauf des Kindersitzes von einem Fachmann beraten lassen und das Kind bestenfalls mit zum Kauf mitnehmen. Es ist besonders wichtig, dass man sich die Montage und die Sicherung erklären lässt. Wenn Ihnen beim Kauf etwas nicht klar geworden ist, lesen Sie eindringlich die Bedienungsanleitung und auch, wenn Sie ihrem Kind das Angurten übernehmen lassen, überprüfen Sie die Sicherheit Ihres Kindes.

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