Unfall im Ausland


Auf den Urlaub freut sich jeder, die freien Wochen im Jahr, in denen man die Seele baumeln lassen kann und nicht arbeiten muss, sind die schönste Zeit im Jahr. Doch man kann auch Pech haben, und dann wird aus dem Urlaubstraum schnell ein Alptraum. Zum Beispiel wenn man sich beim Wandern in den Bergen, bei einer rasanten Mountainbike-Abfahrt oder beim Klettern ein Bein bricht oder am  Rücken verletzt. Oder wenn man mit 40 Grad Fieber und einem gefährlichen Virus in Indien im Hotelbett liegt.

Im vergangenen Jahr hat der der ADAC, der sich nicht nur um Autopannen kümmert, im Durchschnitt jede halbe Stunde eines der Mitglieder aus dem Urlaub wieder nach Hause gebracht. Dafür verfügt Deutschlands größter Autoclub über zwei Do 328 Jets, einen Learjet und eine Turbopropmaschine.

Es empfiehlt sich dringend, vor einem Reiseantritt eine zusätzliche Krankenversicherung abzuschließen, die gesetzlichen und privaten Krankenkassen zahlen im Falle eines Rücktransportes nämlich nicht. Auch der Aufenthalt im Krankenhaus, zum Beispiel in den USA, wo ein Tag auf der Intensivstation bis zu 15.ooo Euro kostet, wird von den normalen Versicherungen nicht übernommen. Ein Herzinfarkt, er in einer spanischen Privatklinik behandelt wird, kostet den Patienten zum Beispiel bis zu 20.000 Euro, die Krankenversicherung aus Deutschland orientiert sich aber an den deutschen Werten und erstattet maximal 5000 Euro. So kann im sowieso schon schlimmen Falle eines Unfalls schnell auch noch ein finanzielles Desaster auf die Familie zukommen.

Es gilt also im Ausland genau wie im Inland: Im Optimalfall bei guter Gesundheit bleiben, und wenn es doch einmal zu einer Krankheit oder einem Schadensfall kommen sollte, bitte gut vorbereitet und versichert sein, damit zum Gesund werden nicht auch noch die Sorge ums Geld kommen muss.


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