Volpe – Elektroauto aus Italien

Volpe – Elektroauto aus Italien

Bild: © Volpe - In der Basisversion soll der Volpe 7 000 Euro kosten.
Bild: © Volpe – In der Basisversion soll der Volpe 7 000 Euro kosten.

Green-Mobility auf Italienisch: Der Stadtfuchs Volpe soll 2013 auch auf dem deutschen Markt erscheinen. Das nur einen Meter breite und 2,20 Meter lange Gefährt mit zwei Plätzen, das optisch an einen Smart ohne Heck erinnert, passt quasi in jede Parklücke, ähnlich wie der Hiriko. Das italienische Auto bietet eines der vielversprechendsten Konzepte für den innerstädtischen Verkehr von Morgen.

Durchbruch für die E-Mobility in Europa?

Neben mangelnder Reichweite und langen Ladezeiten sind es vor allem überdurchschnittlich hohe Preise, die die europäischen Verbraucher vom Kauf eines E-Autos noch abschrecken. Doch den italienischen E-Zweisitzer soll es schon für knapp 7 000 Euro in der Basisversion geben. Rund 3 000 Euro mehr kostet die stärkste Variante und damit immer noch genauso viel wie mancher Motorroller. Wird der niedrige Preis die Hemmschwelle der Verbraucher senken und die gesamte E-Mobility-Branche ins Rollen bringen?

Volpe – das kann der Winzling

Der Volpe kommt in der kräftigsten Version mit einem 16 PS starken Elektromotor auf Geschwindigkeiten von bis zu 105 km/h. Bei 85 km/h wird allerdings gedrosselt, um den Verbrauch nicht unnötig anzutreiben. Für die City reicht das sowieso. Die Motorisierung umfasst 4 kW, 8 kW oder 12 kW. Der geschlossene Zweisitzer mit Flügeltüren, bei dem nicht neben-, sondern hintereinander Platz genommen wird, besteht aus Alu und Kunststoff und kommt so auf ein Eigengewicht von gerade mal 350 Kilogramm. Sicherheitssysteme wie ESP oder ABS sind optional, ein Soundsystem mit Bluetooth-Schnittstelle dagegen in der Basisversion enthalten.

Bis zu 70 km mit einer vollen Batterie

Durch das niedrige Gewicht und moderne Motoren soll der Winzling mit einer vollen Batterie bis zu 70 Kilometer weit kommen. Wer längere Strecken im italienischen Stadtgefährt zurücklegen will, kann sich, ähnlich wie beim Opel Ampera, einen Range-Extender dazuholen. Das Gerät wird mit Benzin oder Erdgas betrieben und lädt den Akku permanent nach. So sollen sich laut Hersteller bis zu 300 Kilometer ohne Ladepause fahren lassen. Der Ladezyklus soll sechs Stunden dauern. Wer diese Zeit halbieren will, sollte sich einen optionalen Lithium-Ionen-Akku an Bord holen, mit dem eine volle Ladung innerhalb von nur drei Stunden garantiert wird. Damit ist der Volpe nicht nur als Ersatz eines Kleinwagens auf Benzin- oder Dieselbasis interessant, sondern auch für Dienstleister wie Pflegedienste, Lieferservices oder Kuriere.

Bis an den eigenen Schreibtisch

Bild: © Volpe - So sieht es im Inneren des Volpe aus
Bild: © Volpe – So sieht es im Inneren des Volpe aus

An der Entwicklung des smarten Stadtgefährts haben innerhalb der vergangenen sechs Jahre mehr als 300 Wissenschaftler, Ingenieure und Designer mitgewirkt. In Kooperation mit dem italienischen Karosseriebauer Zagatosollen jetzt 150 000 Volpes pro Jahr in einer eigens dafür errichteten Fabrik produziert werden. Noch in diesem Jahr soll das Stadtauto auch hierzulande seinen Einstand feiern und über deutsche Straßen brausen.

Das italienische Elektroauto hat das Zeug zum kleinsten Pkw der Welt. So wird im Werbevideo damit geworben, dass man mit dem Volpe von der eigenen Haustür bis an den Schreibtisch im Büro kommt. Auch wenn das theoretisch wirklich klappen könnte, den Chef wird das bei aller Liebe zum Umweltschutz bestimmt eher weniger begeistern …

Der Volpe im Video:


17 Antworten zu “Volpe – Elektroauto aus Italien”

    • Verkaufsstart ist laut Hersteller – auch in Deutschland – für Frühjahr 2013 geplant. Genauere Informationen gibt es derzeit noch nicht. Die Frage nach den Verkäufern haben wir direkt an den Hersteller weitergeleitet – eine Antwort steht noch aus. Wir geben Ihnen gerne Bescheid, sobald wir hier nähere Informationen erhalten haben. In Japan sind Anfang des Jahres die ersten zwei Autos an regionale Vertriebspartner ausgeliefert wurden; es ist also davon auszugehen, dass es in Deutschland ähnlich verläuft.

  1. Hi,
    das klingt echt interessant. bin schon ne Weile am überlegen mir was mit Strom zuzulegen (Twizzy war der Favorit). Die Variante mit dem Gas ist natürlich Top und erhöht das Interesse extrem 😉
    Wann, wer und wo sind nun die interessantesten Fragen.

  2. Hay, Alle mit einander, wie ist der stand der Dinge.Wer kann mir sagen wann die Produktion des Fahrzeug Volpe nun endlich anläuft???

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