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Rückblick ÖkoGlobe 2012 – Gewinner im Einzelnen

Bild: © TÜV Rheinland AG/ ÖkoGlobe 2012 - Beda Bolzenius (Vice President Johnson Controls GmbH), Prof. Ferdinand Dudenhöffer, Prof. Dr. Herbert Kohler (Leiter Konzernforschung & Nachhaltigkeit Daimler AG), Achim Schaible (Vorstandsvorsitzender Renault Deutschland AG), Ulrich Selzer (Managing Dire

Bild: © TÜV Rheinland AG/ ÖkoGlobe 2012 – Beda Bolzenius (Vice President Johnson Controls GmbH), Prof. Ferdinand Dudenhöffer, Prof. Dr. Herbert Kohler (Leiter Konzernforschung & Nachhaltigkeit Daimler AG), Achim Schaible (Vorstandsvorsitzender Renault Deutschland AG), Ulrich Selzer (Managing Dire

Zum sechsten Mal zeichnete das ÖkoGlobe Institut der Universität Duisburg-Essen die besten Innovationen aus, die eine nachhaltige und grüne Mobilität fördern. Preisträger des ÖkoGlobes waren die Autobauer Daimler, BMW, Volkswagen, Renault, Ford, Toyota und Volvo. Außerdem wurden die Automobilzulieferer Hydro, Continental und Johnson Controls ausgezeichnet. Als Jungunternehmen bekamen die Berliner von Urban-e den Preis in der Kategorie Start-ups.

Renault überzeugt mit Gesamtkonzept

Allen voran ist der Automobilhersteller Renault zu erwähnen, der für sein Engagement in der Elektromobilität ausgezeichnet wurde. Die Franzosen bieten eine breite Palette von Elektro-Autos an. Neben dem Hüpfer Twizy, dem Nutzfahrzeug Kangoo und der Limousine Fluence soll im Frühjahr 2013 das Modelle ZOE die Flotte der Elektrofahrzeuge erweitern. Jedes E-Fahrzeug von Renault geht mit einem zusätzlichen Mietvertrag für den Lithium-Ionen-Akku an den Kunden. Zum einen ist damit eine funktionstüchtige Batterie garantiert. Zum anderen ist sicher, dass nach dem Ableben der Akku an den Hersteller zurückgeht und recycelt wird. Die sogenannte Zero-Emission-Strategie bürgt für eine geringe Belastung der Umwelt, was die Jury des ÖkoGlobe überzeugte.

Die Plug-in-Technologie von Toyota und Volvo

Die Brücke zwischen Verbrennungsmotor und Stromfahrzeug mit ausschließlichem Batteriebetrieb bildet die sogenannte Plug-in-Technologie. Der japanische Automobilhersteller Toyota und die Schweden von Volvo brachten beinah zeitgleich die Hybrid-Technolgie auf den Markt. Beide Autobauer wurden für ihre Innovation mit dem ÖkoGlobe ausgezeichnet. Der Unterschied eines Hybriden im Vergleich zu einem reinen Elektroauto ist der zusätzliche Verbrennungsmotor. Dieser erweitert die begrenzte Kapazität der Akkus von maximal 50 Kilometer.

Sparsamer Verbrennungsmotor von Ford

Obwohl es gilt, die herkömmlichen Benziner und Diesel durch eine umweltfreundlichere Alternative auszutauschen, wurde Fords Verbrennungsmotor ausgezeichnet. Der Motor überzeugte die Jury durch seine Sparsamkeit und markiert damit einen Schritt in die richtige Richtung. Der 1,0 Liter Ecoboost-Dreizylinder-Motor wird seit März im Ford Focus verbaut. Zusätzlich zu einem Start-Stopp-System kann der Motor den Verbrauch auf 4,8 Liter je 100 Kilometer drosseln. Auch bei den Modellen Fiesta, Ka und Mondeo soll er künftig zum Einsatz kommen.

Autos der Zukunft

Was uns erst in der Zukunft erwartet, wurde bereits jetzt vom ÖkoGlobe ausgezeichnet. Das Forschungsfahrzeug F 125! der Daimler AG gilt als vielversprechendes Modell für eine künftige Serienproduktion. Das Brennstoffzellenauto kombiniert die Lithium-Schwefel Batterie mit einem Wasserstoffspeicher. So schafft der Testwagen eine Reichweite von 1.000 Kilometern, ohne einen Tropfen Bezin oder Diesel zu verbrauchen. Neben dem sparsamen F 125! wurde der intelligente eT! prämiert. Das von Volkswagen und der Deutschen Post entwickelte Elektroauto folgt seinem Postboten auf Schritt und Tritt. Platzsparend und wendig: So ist das Forschungsfahrzeug optimal an das Zuliefern von Briefen und Paketen angepasst. Fragt sich nur, ob in Zukunft noch viel Post ausgetragen werden muss, da doch immer mehr Briefe mittlerweile digital versand werden.

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